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Aktuelles

Der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Thomson, hatte die Neue Presse auf drei Gänse aufmerksam gemacht, die seit einiger Zeit im Maschpark ihr Zuhause gefunden haben, nachdem sie jahrelang in Limmer, wo auch Thomas Thomson seine Werkstatt hat, daheim gewesen waren.

Für die Neue Presse ist dies ein Anlass gewesen, einen Termin mit unserem Vorsitzenden zu machen und einen Artikel über die Gänse im Maschpark zu veröffentlichen. Diesen wollen wir Ihnen, so sie ihn nicht selbst in der Zeitung gelesen haben, natürlich nicht vorenthalten.

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Gänse-Trio fliegt auf den Maschpark

VON C. BOHNENKAMP

Schnatter, schnatter, schnatter. Wer regelmäßig im Maschpark seine Runden dreht, wird ihnen schon oft über den Weg gelaufen sein. Drei Gänse haben dort vor etwa drei Jahren ein Zuhause gefunden. "Sie gehören ganz einfach dazu", sagt Thomas Thomson (51), der mehrmals pro Woche durch den Park hinter dem Neuen Rathaus zu seiner Chorprobe radelt.

Sogar Landesbischöfin Margot Käßmann kennt das Federvieh bestens. Fast täglich dreht sie mit Mischlingshund Ole im Maschpark eine Runde. "Die drei Gänse sind schon gute alte Bekannte. Es ist lustig, wenn sie hier manchmal an der Bushaltestelle stehen und schnattern. Anfangs konnten sie aber giftig werden, wenn sie ihr Revier verteidigt haben. Da war selbst mein Hund eingeschüchtert", erzählt Käßmann. Thomson bestätigt ihre Beobachtungen: "Früher haben die Gänse schon Alarm geschlagen, wenn man sich ihnen auf 20 Meter genähert hat. Mittlerweile sind sie aber ruhiger geworden."

Der Raumausstatter aus Ahlem hatte das gefiederte Trio zuvor schon in Limmer beobachtet, wo er sein Geschäft betreibt. Von dort müssen die Tiere den Weg über die Leine gefunden haben, die nahe am Maschpark vorbeifließt. "Mich wundert ein bisschen, dass sie den Maschpark bevorzugen. Hier gibt es Hunde, Menschen und drum herum den Lärm von Autos. In Limmer hatten sie es viel ruhiger", sagt Thomson. "Vielleicht schmeckt ihnen im Maschpark das Gras besser", sagte Andrea Meiwies von der Zier- und Wildvogelklinik der Tierärztlichen Hochschule auf NP-Anfrage.

Übrigens: Wer die Gänse im Maschpark kennt, dem wird vermutlich auch schon die wunderliche Frau begegnet sein, die die weiß gefiederten Tiere mehrere Stunden täglich umsorgt. "Zwei der Gänse sind mein Eigentum", behauptet sie und fügt hinzu, vor mehreren Jahren habe sie die Tiere selbst in Limmer ausgesetzt. "Und wenn ich mich nicht um die Gänse kümmern und auf sie aufpassen würde, gäbe es die schon längst nicht mehr."

Egal, wem die Tiere gehören: Ihre Freude werden Maschpark-Besucher wohl noch lange an ihnen haben. Gänse können bis zu 30 Jahre alt werden ...

WEISSES TRIO IM PARK: Thomas Thomson begegnet regelmäßig den Gänsen. Auch in Limmer hat er die Tiere schon beobachtet.

Fotos: Frank Wilde

Neue Presse | 18.09.2008




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